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Dez 01 2014

Eiweiß – der Aufbaustoff für Muskeln – Serie – Arginin

Dieser Artikel wird Teil einer großen Serie, in der ich über einzelne Aminosäuren schreiben, doch zunächst einmal eine kleine Einführung im Allgemeinen.

Wie die meisten sicher wissen, ist eine gute Eiweißzufuhr essentiell, wenn man Muskeln aufbauen und/oder Körperfett verbrennen will.

Eiweiß bzw. Protein besteht aus verschiedenen aneinandergeketteten Bausteinen, den Aminosäuren.

Desweiteren unterscheidet man zwischen essentiellen, semi-essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren. Bei einigen davon kann es Sinn machen, diese in konzentrierter Form, beispielsweise als Kapseln oder Pulver einzunehmen, doch zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Aminosäuren:

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Im Kraftsport wird oft geraten, dass man optimalerweise ca. 2g Eiweiß/kg Körpergewicht zu sich nehmen sollte. Bei einem 80kg schweren Ahleten entspricht das 160g. Diesen Bedarf hat man bereits durch 500g Magerquark, 200g Fleisch und ca. 50g Whey Protein(ideal nach dem Training) gedeckt.

Besonders gute und zugleich natürliche Proteinquellen sind:

  • Fleisch
  • Milch- & Milchprodukte(Quark, Käse etc.)
  • Eier
  • Nüsse und Samen
  • Fisch & Meeresfrüchte
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide bzw. Pseudogetreide (Buchweizen, Quinoa)
  • Alge(Spirulina)
  • Sprossen
Arginin Aminosäure

© Zerbor – Fotolia.com

In dem ersten Teil der Serie möchte ich detailliert auf die Aminosäure Arginin eingehen. Diese Aminosäure findet in vielen Sportarten Anwendung.

Die Eigenschaften von Arginin sind:

  • Durchblutungsförderung

Dadurch, dass Arginin ein Stickstoffbildner ist, fördert diese Aminosäure eine gute Durchblutung, was widerrum zu einer besseren Versorgung von Muskeln und Organen führt, auch eine potenzsteigernde Wirkung wird Arginin nachgesagt

  • Positive Wirkung aufs Immunsystem und die Wundheilung

L-Arginin ist sehr wichtig für das Immunsystem. Es erhöht die Anzahl der Lymphozyten, deren Hauptaufgabe das Erkennen von Fremdstoffen wie Viren oder Bakterien ist und zu deren Neutralisierung beiträgt. Darüber hinaus verbessert es viele weitere immunologische Funktionen, darunter auch die Wundheilung.

  • Erhöhung der Potenz und Linderung von Erektionsstörungen

Auch die Anzahl und Qualität der Spermien wird von einer Argininzufuhr positiv beeinflusst. Desweiteren können möglicherweise Erektionsstörungen behoben werden, die auf mangelnde Durchblutung des Glieds zurückzuführen sind.

  • Öffnung der Atemwege

Die Öffnung der Atemwege kann zum einen bei Asthma behilflich sein aber auch sogar bei Erkältungen oder ähnlichem.

  • Regulierung des Blutzuckerspiegels

Arginin hat einen regulierenden Einfluss auf die Insulinsensitivität und kann somit helfen, ab Dosen von 6 Gramm täglich, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

 

Dies war schonmal ein kurzer Überblick. Um weitere Informationen zu erhalten, empfehle ich aminosaeuren.org, eine sehr informative Seite.

Über den Autor

Timo Schmitt

Ich heiße Timo Schmitt, bin 93er Baujahr und interessiere mich für die Themenbereiche Biologie, Mathematik, Finanzen, Sport und Gesundheit. Es macht mir Spaß, mit WordPress neues dazu zu lernen und zu bloggen. Eine weitere Leidenschaft ist das Krafttraining, bei dem man sich kontinuierlich verbessert, seinen Körper kennen lernt und stets über seine Grenzen hinauswächst.

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